Solidaritätsprinzip 200€,150€,100€ Tickets

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Heidi
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Re: Solidaritätsprinzip 200€,150€,100€ Tickets

Beitrag von Heidi » Di 23. Jul 2013, 13:39

Stufenprinzip nach Einkommen halte ich für alles andere als "solidar". Denn nur weil mein Einkommen höher ist bedeutet das nicht das ich auch mehr zur Verfügung habe...

Nur ein Beispiel (fiktiv)
Ich verdiene nicht schlecht, habe aber eine Frau und 2 Kinder die davon ernährt werden wollen und eine Pflegebedürftige Mutter die auch sehr "kostspielig" ist.

Das heißt zur freien Verfügung hab ich dann weniger als jemand der Single ist und nur für sich selbst verantwortlich.
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Ea Sy
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Re: Solidaritätsprinzip 200€,150€,100€ Tickets

Beitrag von Ea Sy » Di 23. Jul 2013, 14:29

Ja da hast du Recht und ich meinte auch dieses Stufenprinzip nicht nach Einkommensklassen, sondern nach Kontingent. Die ersten 5T Tix (jetzt z.B. für August) sind bsp.weise für je 200€ zu erstehen. Die nächsten 10T Tix (im September vllt) dann für 175€ usw. runtergerechnet. (Diese Stufen sind nur Beispiele und keine Garantie für eine funktionierende Umsetzung)
Ich halte auch nichts davon, meine Gehaltsnachweise und Lebensumstände darzulegen, um einer bestimmten Stufe zugeordnet zu werden.
#(Bei Bedarf dieser Daten kann der KK sich ja mit der NSA in Verb. setzen :twisted: ) #ironie aus
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Heidi
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Re: Solidaritätsprinzip 200€,150€,100€ Tickets

Beitrag von Heidi » Di 23. Jul 2013, 14:33

Hi Easy, hatte ich dann wegen der "Lohnklasse" am Ende irgendwie missverstanden ^^
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vox42
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Re: Solidaritätsprinzip 200€,150€,100€ Tickets

Beitrag von vox42 » Di 23. Jul 2013, 14:35

Ea Sy hat geschrieben:Ja da hast du Recht und ich meinte auch dieses Stufenprinzip nicht nach Einkommensklassen, sondern nach Kontingent. Die ersten 5T Tix (jetzt z.B. für August) sind bsp.weise für je 200€ zu erstehen. Die nächsten 10T Tix (im September vllt) dann für 175€ usw. runtergerechnet. (Diese Stufen sind nur Beispiele und keine Garantie für eine funktionierende Umsetzung)
Ich halte auch nichts davon, meine Gehaltsnachweise und Lebensumstände darzulegen, um einer bestimmten Stufe zugeordnet zu werden.
Genau deswegen finde ich dieses stufenprinzip auch ganz gut, jeder kann sich für die stufe bewerben die in sein budget passt.
Und von mir aus könte man die Staffelung auch umdrehen, man fängt mit den billigsten Tickets an...
Edit: streicht letzten Vorschlag, das ist quatsch... dann würden sich natürlich alle zuerst für die billigen bewerben...

Ea Sy
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Re: Solidaritätsprinzip 200€,150€,100€ Tickets

Beitrag von Ea Sy » Di 23. Jul 2013, 14:38

Hehe :) ausserdem ist ein gutes Argument, die teuren zu erst zu verkaufen, weil die Einnahmen [edit]jetzt[/edit] benötigt werden ;)
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mirror
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Re: Solidaritätsprinzip 200€,150€,100€ Tickets

Beitrag von mirror » Di 23. Jul 2013, 15:46

Hab mir das mit dem Stufensystem mal durch den Kopfgehen lassen.

Damit es etwas gerecht wäre, müßten die Kontingente etwa dem entsprechen, wie dem Anteil der Besucher, die das entsprechende Geld dafür zu Verfügung haben. Sowie, dann dem entsprechend, auch über das Losverfahren verkauft werden, da die Ticketkontingente im Verhältnis auch zu knapp wären. Der einzige Vorteil, den die jeweiligen Gruppierungen hätten, ware, schon früher zu wissen, ob sie dabei sind oder nicht.

Da das Verhältnis jedoch nicht wirklich ermitteln kann, muß ich den Vorschlag selbst in die Tonne treten :mrgreen:


Und zur , von der FusionCrew, angedachten TicketPreiserhöhung. Wie ich jemanden gerade in ner PM geantwortet habe:

Na ja, mir täten 20Euronen mehr, auch nur etwas weh und wären zu verschmerzen. Kann die Crew aber verstehen, daß sie nicht drum herum kommt.
Ist halt schlecht für HartzIVer und Co. Und das mit einbeziehen, eine Möglichkeit für dies Klientel zu schaffen, macht ja auch einen Teil des FusionSpirits aus.

Aber wir leben nun mal im Kapitalismus und dadurch in einer Konsumwelt. Und das setzt dann selbst solchen Projekten wie der Fusion Grenzen :(
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mirror
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Re: Solidaritätsprinzip 200€,150€,100€ Tickets

Beitrag von mirror » Di 23. Jul 2013, 15:58

vox42 hat geschrieben:

Als Aufbauhelfer hatte ich die Möglichkeit, kostenlos an ein Ticket zu kommen. Ich habe dennoch an der Verlosung teilgenommen, hatte Glück und habe für mein Ticket bezahlt, so konnte das kostenlose Helferticket an jemand anderen gehen der es sich sonst nicht hätte leisten können.

Aber wenn ich Geld, Zeit und Arbeit in etwas investiere an das ich mein Herz und meine Leidenschaft hänge, wenn ich mich als Teil von etwas fühle, wenn ich etwas mit erschaffe, ja, dann möchte ich auch davon partizipieren, ja, dann möchte ich auch dabei sein wenn die Früchte geerntet werden.
Sorry, werde doch mal konkret. Sonst schreibe ich vielleicht eine Antwort und die hat nichts mit dem zu tun, was du mir hier mitteilen willst. Und das macht dann keinen Sinn
Bin mir immer nicht ganz sicher, ob wir nicht aneinander vorbei reden

Inwiefern möchtest du davon partizipieren und was für Früchte möchtest du ernten
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freq
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Re: Solidaritätsprinzip 200€,150€,100€ Tickets

Beitrag von freq » Di 23. Jul 2013, 16:04

mirror hat geschrieben:Damit es etwas gerecht wäre, müßten die Kontingente etwa dem entsprechen, wie dem Anteil der Besucher, die das entsprechende Geld dafür zu Verfügung haben. Sowie, dann dem entsprechend, auch über das Losverfahren verkauft werden, da die Ticketkontingente im Verhältnis auch zu knapp wären.

Das spricht dann wohl für einen Kosmos-Zensus :mrgreen:

mirror
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Re: Solidaritätsprinzip 200€,150€,100€ Tickets

Beitrag von mirror » Di 23. Jul 2013, 16:07

Da wären wohl dann zuviel dabei, mich eingenommen, die so etwas gerne in die Irre führen, das heißt falsche Angaben, die aber schlüssig sind :mrgreen:
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TobiTobsen
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Re: Solidaritätsprinzip 200€,150€,100€ Tickets

Beitrag von TobiTobsen » Di 23. Jul 2013, 23:04

Ich hätte kein Problem damit wenn die ersten 5.000, meinetwegen auch 10.000 Tickets für nen (deutlich) höheren Preis verlost werden.
Der Fusion würde es finanziell helfen, der großteil der Tickets bleibt trotzdem erschwinglich und am Losverfahren müsste auch jeder teilnehmen.

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