(Re)-Politisierung der Fusion? Ein Gedanke...

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RoteZora
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(Re)-Politisierung der Fusion? Ein Gedanke...

Beitrag von RoteZora » Mi 6. Jul 2011, 22:02

Hallo,

ich war ja jetzt erst zum zweiten Mal da und fands wie letztes Jahr prima, naja, bis auf...egal ist ja nicht der Mecker-Thread hier.
Ich habe darüber nachgedacht, dass so viele Menschen schreiben, es wären zu viele Prolls und Atzen unterwegs. Fand ich auch. Aber jetzt kommt der Lösungsvorschlag: Wenn die Fusion von Antifa-Gruppen organisiert wird (wird sie das noch?) dann wäre es doch total sinnvoll, die Tickets nicht im Internet zu verkaufen, sondern in Infoläden/AZs. Klassische Win-Win-Win-Situation, ich sag euch jetzt warum.

1. Unpolitische Prolls sind raus. Yeah.

2. Wenn doch jemand unpolitisches sich die Mühe macht, das lokale AZ/den lokalen Infoladen aufzusuchen, dann wird der_diejenige vielleicht anpolitisiert, yeah!

3. Die Schwarzmarkt-Situation ist damit auch minimiert.

Also, was meint ihr dazu?
WTF geht eigentlich hier ab?

helepopp
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Re: (Re)-Politisierung der Fusion? Ein Gedanke...

Beitrag von helepopp » Mi 6. Jul 2011, 22:35

biometrische daten auf den tickets, werden vor ort aufgenommen und registriert.

alice_d25
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Re: (Re)-Politisierung der Fusion? Ein Gedanke...

Beitrag von alice_d25 » Mi 6. Jul 2011, 22:43

eine lokale gesichtskontrolle könnte durchgeführt werden. alle, die nach "atzen" und "proll" aussehen, kriegen keine karte ;-)
naja, spass beiseite -
meinst du, die mitarbeiter*innen in infoläden sind vor schwarzmarktverhalten gefeit?

robertochampa
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Re: (Re)-Politisierung der Fusion? Ein Gedanke...

Beitrag von robertochampa » Do 7. Jul 2011, 08:31

find ich ne super idee mit den Infoläden !!!!!

Wunderwurst
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Re: (Re)-Politisierung der Fusion? Ein Gedanke...

Beitrag von Wunderwurst » Do 7. Jul 2011, 08:46

...und dann Antifa-Festival oder was? Weil da ja nur tolle Menschen mitmachen?
Bild

robertochampa
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Re: (Re)-Politisierung der Fusion? Ein Gedanke...

Beitrag von robertochampa » Do 7. Jul 2011, 10:08

auch schlimm ! und langweilig.....

karolin
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Re: (Re)-Politisierung der Fusion? Ein Gedanke...

Beitrag von karolin » Do 7. Jul 2011, 10:15

die fusion ist für alle da! deshalb heißt die veranstaltung auch fusion.
find ich extrem albern, zu lesen, das jemand, der das 2. mal da ist, sich über das publikum beschwert.
auf der fusion haben sich schon immer der punker mit dem hippi und der techno mit dem normalo getroffen und alle zusammen ganz entspannt.
wennste ne party nur für antifas willst, dann mach halt, aber nicht auf der fusion!

Witoldy
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Re: (Re)-Politisierung der Fusion? Ein Gedanke...

Beitrag von Witoldy » Do 7. Jul 2011, 10:28

Was? Da laufen unpolitische Leute rum?? Geht ja mal gar nicht!!
Ab wann zählt man denn zu den "politischen"?

Was ist überhaupt ein "Proll" oder ein "Atze"? Kann man die durch äußere Merkmale klassifizieren?
Gab es das nicht schon mal?

IchHier--DaOriginal
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Re: (Re)-Politisierung der Fusion? Ein Gedanke...

Beitrag von IchHier--DaOriginal » Do 7. Jul 2011, 10:39

Auch witzig:
Zu behaupten man wäre gegen das System und sich Anarchie auf die Stirn schreiben aber Leute Ausgrenzen wollen die unpolitisch sind. Wenn Anarchie herrscht gibt es keine Politik mehr...ziemlich widersprüchlich das Ganze oder? :roll:

P.S.: Was beschwerst du Neuling dich überhaupt über das Publikum? Sei froh das du überhaupt rein durftest, schließlich sinds Leute wie du wegen denen das eigentliche Publikum keine Karte mehr bekommen hat. ;)

glimmen
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Re: (Re)-Politisierung der Fusion? Ein Gedanke...

Beitrag von glimmen » Do 7. Jul 2011, 11:11

Echt schlimm, die Unpolitischen. Trinken Bier, nehmen Drogen, am Ende tanzen sie sogar! Äh, was machen noch mal die Politischen?

Eine reine Antifa-Fusion ist so ziemlich das Letzte, woran ich teilnehmen wollte. Ich finde, das Festival ist immer noch eindeutig von Veranstalter- wie Teilnehmerseite als ein linkes zu erkennen. Also macht euch mal locker! Dieses Ausgrenzertum gerade von Neulingen ist einfach nur linkes Spießertum.

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