Konstruktive Kritik

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Aden
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Re: Konstruktive Kritik

Beitrag von Aden » Fr 8. Jul 2011, 16:23

Ich denke es hätte nur noch stürmen müssen dann wär die Muse
für ne halbe Std. mit daraus folgenden Trinkgelage am Zelt, kurz unterbrochen worden ;) Ja ich denke schon...aber hätte,wäre,könnte....bla bla ;)

CMOS
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Re: Konstruktive Kritik

Beitrag von CMOS » Fr 8. Jul 2011, 17:47

Müll:
Die Probleme mit dem Müll und den Dixies wurden hier ja schon zur Genüge angesprochen. Letztlich sind diesbezügliche Beschwerden in Richtung Fusion-Crew, weil es die Besucher selbst sind, die sich nicht richtig aufs Klo setzen können oder in Nach-Mir-Die-Sintflut-Manier ihren Müll großzügig übers Gelände verteilen. Ich hab mir aber sagen lassen, dass die Dixie-Situation auf der Fusion im Vergleich zu anderen Festivals noch erträglich sein soll. Komisch finde ich aber schon, wie es einige Leute schaffen, an die Decke zu kacken. Zu viel Acid?
Schlagt mich, dass ich beim Bund war, aber wenn ich dort eines gelernt habe, dann "Führen durch Vorbild". Soll heißen: Benehmt euch ordentlich, sammelt auch das letzte Fitzelchen eures Mülls ein und seid euch nicht zu fein, auch den Dreck vom Nachbarn einzupacken. Mit gutem Beispiel voran gehen. Das trifft für die meisten Besucher sowieso zu und wenn es dieses Jahr nicht so geklappt hat, dann lag das sicher auch am Wetter. Wir haben unseren Platz letztes Jahr ordentlichst verlassen, was wir dieses Jahr leider nicht hinbekommen haben. Wir haben uns vom Wetter am Montag die Stimmung vermiesen lassen und es war uns nach Tagen Regen einfach zu anstrengend gewesen, nochmal den ganzen Platz abzugehen. Wir waren durchnässt und wollten nur weg. Müllsäcke waren schon abegeben und das war uns dann genug. Nostra culpa!

Straßen/Wege:
Ich hatte im Vorfeld gelesen, es wird geplant, zumindest die "Hauptstraßen" zu befestigen? Wenn das umgesetzt wird, dann ist das Problem der zerfahrenen Wege (oder der Staublungen wie im letzten Jahr) dann sicher nicht mehr so stark. Wäre toll, wenn das kommt.

Personal:
Schwer enttäuscht war ich vom Arbeitsamt, bei dem ich am Mittwoch Abend knapp 3 Stunden anstehen musste, um eine Schicht zu bekommen. Es standen zig Leute davor und nur ein "Sachbearbeiter" saß am Rechner. Das fand ich echt frech den Leuten gegenüber, zumal genügend Leute im AA rumgesprungen sind. Ich verstehe in dem Zusammenhang auch nicht, wie es einige Leute schaffen, 5 oder gar 10! Minuten zu brauchen, um sich eine Schicht geben zu lassen. Ihr sollt da keine Maßklamotten anprobieren oder Schuhe kaufen! Länger als eine Minute sollte sowas pro Nase im Normalfall nicht dauern. Leute: Wenn ihr Sonderwünsche habt, dann lasst vll. erstmal die anderen vor, die weniger anspruchsvoll sind, so dass die Schlange vorm AA nicht ins Unendliche wächst. Bei der Kasse genau das gleiche: Manche brauchen tatsächlich 5 Minuten, um mal ihren Friedrich Wilhelm aufs Papier zu setzen. Find ich etwas unfair den anderen gegenüber. Schließlich sind wir nicht zum Warten auf die Fusion gefahren.

Luxusklos:
Was die Luxusklos angeht, kann ich die Kritik nicht nachvollziehen. Ich kann nur über die Oase sprechen und dort habe ich nie länger als 10 Minuten angestanden. Ich finde das voll im Rahmen. Und dass man nicht mal eben eine Infrastruktur für eine Kleinstadt aus dem Boden stampft, sollte jedem klar sein, bzw. wurde das schon weiter oben erwähnt. Erst recht, wenn diese Kleinstadt nur einmal im Jahr für 5 Tage existiert.

Händler:
Mir ist auch negativ aufgestoßen, dass einige Händler die Fusion als Möglichkeit zum Bauernfang zu betrachten scheinen. Wenn eine Händlerin Hula-Reifen aus billiger Plaste mit noch billigern Verzierungen aus metallic-Klebeband verkauft und die als "handmade" anpreist, dann weiß ich nicht, ob ich lachen oder heulen soll. Ich wünsche mir, dass mal genauer hingeschaut wird, wer alles Stände aufbaut und was dort verkauft wird. Vieles ist bloßer Nepp und gehört m.M.n. nicht auf die Fusion.

Ruhezeiten:
Ich finde es gut, dass es Ruhezeiten auf der Fusion gibt. Dann aber bitte alle. Wir waren auf C5 und die Bachstelzen scheinen vom Ruhegebot ausgenommen zu sein. Gehörschutz bringt leider nichts, wenn jeder Beat über den Boden in den Rücken fährt. Ein paar Stunden Ruhe sollten auch für die Bachstelzen drin sein. Schließlich will man auch mal ruhen. Ich will am Ende der Fusion nicht Urlaub nehmen müssen, um mich vom Urlaub zu erholen. Klar gibt es dann Leute, die sich beschweren, weil man "nirgends feiern" kann. Da bitte ich aber auch um gegenseitige Rücksichtnahme und Verständnis. Wenn 21 oder 23 Stunden am Tag Gelegenheit zum Feiern ist, sollten 2 oder 3 Stunden Ruher verkraftbar sein. Und in den Hangars sollte ja trotzdem Musik möglich sein.

edit:
Abfahrt:
Wäre es prinzipiell nicht möglich, an der Ausfahrt eine Baustellenampel für die Stoßzeiten aufzustellen? Ein Großteil der Wartezeit beim Ausfahren kommt sicher auch daher, dass jeder einzeln an die Bundesstraße ranfahren und auf den Verkehr schauen muss. Ich glaube mit einer Ampel wäre da schon viel getan. Ggü. dem Ordnungsamt oder wer auch immer das genehmigt kommt man mit dem Verkehrssicherheitsargument sicher gut weiter.

Wunderwurst
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Re: Konstruktive Kritik

Beitrag von Wunderwurst » Sa 9. Jul 2011, 12:26

Hier noch mal meine bislang sinnvollste Idee zur Verbesserung der Fusion:

Bei derzeitig 9,- für 1l von der ollen Lübzer Plörre ist es kein Wunder, wenn die meisten ihre eigenen Glasflaschen mitbringen, entsprechend groß das Müll-/Scherbenproblem.
Lösungsvorschlag: Bier aus Bechern für wenig Geld (vielleicht 0,2l für 1 Euro oder sowas) verkaufen. Je nach Preisgestaltung dürfte der Gewinn in etwa gleich bleiben, da viel mehr Leute darauf verzichten würden, ihr eigenes Bier zum Floor zu schlören...
Das wär mal 1 krasse Glasmüllreduktion :idea:
Optional könnte man dann ja auch noch die Möglichkeit einführen, sich sein selbst mitgebrachtes Trinkgefäß am Stand befüllen zu lassen.
Bild

baensegluemchen
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Re: Konstruktive Kritik

Beitrag von baensegluemchen » Sa 9. Jul 2011, 14:21

ich hab mir jetzt nicht alles durchgelesen was an kritik angebracht wurde ... ich glaube aber, dass es bzgl. musik eine der besten fusion-festivals war ... das alles nützt aber nichts, wenn alte probleme immer noch nicht in den griff bekommen worden sind!

na klar ist da die toiletten-situation ... die hat sich seit besucherzahlen um die 40.000 m.e. so gut wie gar nicht geändert - hier muss einfach mehr Dixi-land und vlt. royal her.

des weiteren fand ich es bzgl. getränken und essen einfach wieder einmal teurer ... wie ein schlitzhund muss man auch bzgl. rückgeld aufpassen. es ist wiederholt aufgefallen, dass die leute hinter der theke einfach nicht bei der sache sind und gern mal 10 oder 20 euro vergessen möchten herauszugeben ... aber bzgl. wenig konzentriertem und zugedröhntem "personal" war hier ja schon die rede.

sehr zwiespältig sehe ich auch die "öffnung" des geländes (licht & co.), royal-klos, stände usw. bereits ab mittwoch. dies hat zur folge das die sonstige große anreisewelle vom donnerstag sich nun wohl auf den mittwoch verlagert hat und donnerstag anreisende kaum noch chance haben, einen nicht weit entfernten zeltplatz zu finden. ich bin 2009 (als es insg. weit mehr als 65000 besucher gab) ganz entspannt mittwoch, 18.00 uhr ohne jeden stau eingetrudelt und abgesehen von dixi-klos und später dem schuhkarton war nichts geöffnet - ich finde: gut so! ... hier sollten sich die organisatoren mal überlegen, ob das aktuell alles so ok und richtig ist - das diesjährige verkehrschaos am mittwoch sprach wohl bände (ich pers. stand mittwoch nachmittag - wie wohl viele andere - 4.5h bis ich auf dem gelände war).

ich hoffe, dass aufgrund der dramatischen wegesitzuation bei regen, die fusion-crew im nächsten jahr nicht wieder an der preisschraube dreht. immerhin wäre das ein "fantastisches" argument, dass wege und geländeteile endlich wetterfester gemacht werden müssen ... ich denke die schwachstellen sollte nach so vielen jahren festival mehr als bekannt sein ... höchste zeit wäre esaberr, dass endlich mal arbeit/geld in die basis des festival-/zeltplatz-geländes gesteckt wird ... und das nicht nur aus komfortablen, sondern aus sicherheitstechnischen beweggründen ... an so manche orte auf dem zeltplatz wäre ein rettungsfahrzeug ab samstag wohl kaum noch hingelangt!!!

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Re: Konstruktive Kritik

Beitrag von Jurist » So 10. Jul 2011, 18:32

Der Verkauf von Einmal-Papier-Klobrillen schon am Eingang könnte eine schöne Einnahmequelle für eine der unterstützenden gemeinnützigen Organisationen sein. Wenn so eine 5-er-Packung im EK 1 EUR kostet, und für 2 EUR verkauft wird, dann könnte das locker fünfstellig werden. Die Leute sich auch auf dem Dixi hin, es besteht auch objektiv kein Grund mehr, das Ding weiter zuzuscheissen.

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Re: Konstruktive Kritik

Beitrag von baensegluemchen » Mo 11. Jul 2011, 09:46

nachtrag bzgl. der hervorragenden toiletten-situation:
http://www.youtube.com/watch?v=eI0FXQ92ROI
:lol: :lol: :lol:

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Re: Konstruktive Kritik

Beitrag von Wiebke » Mo 11. Jul 2011, 13:37

@Bänseglümchen

Wir haben auch Freunden von uns, die schon Mittwoch angereist sind, unser Zelt mitgegeben. Am Donnerstagnachmittag, als wir gekommen sind, war es nämlich schon ziemlich voll.

@Jurist
Ich glaube nicht, dass das funktionieren würde. Die Schmutzfinken würden sich wohl einfach keine Papierbrille kaufen oder trotzdem das Klo vollschmieren.

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Re: Konstruktive Kritik

Beitrag von Jurist » Mo 11. Jul 2011, 14:02

Dann hab ich wohl ne spezielle Perspektive. Ich denke seit Jahren drüber nach, wie ich das hinkriegen soll, auf so einem Dixi im gebückten Stehen zu kacken. Ich kriegs einfach nicht hin. Und ich denke ja überhaupt nur deshalb drüber nach, weil jemand vor mir auf die Brille geschissen hat.

Dann, anderer Vorschlag: Hängen wir doch einfach die Türen von den Dixis aus und erledigen das Problem so mit sozialer Kontrolle?

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Re: Konstruktive Kritik

Beitrag von Aden » Mo 11. Jul 2011, 14:42

Ok wenn es gar nicht anders geht dann muß man eben aufs Dixi aber egal auf welchen Festival ich bin....ich will einfach nicht auf einen Dixi wursten..daß heißt ich war am donnerstag da und bis Sonntag hab ich durchgehalten. Und es geht jedes Jahr besser..wenn man seinen Körper darauf einstellt dann klappt das auch.

Und das mit den offenen Dixi Türen...naja stink besoffene mögen im dunkeln wahrscheinlich raufgehen aber was ist mit den Mädels?
Die zeigen uns ne Vogel ;)

Dixi sind und bleiben ein Notlösung. ---> WC Royal

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Re: Konstruktive Kritik

Beitrag von baensegluemchen » Mo 11. Jul 2011, 21:35

naja ... ich glaube wir brauchen hier keine grundsatzdiskussion führen was geht und was nicht ... auch auf einem plumpsklo kann geschissen werden und ein dixi ist ja im prinzip nix anderes.

die frage ist aber, wie die leute es benutzen und hier herrscht einfach keine rücksicht, sondern egosimus.

im übrigen munkelt man, dass es vorwiegend die damenwelt ist, die sich gern einfach mit den füssen neben der brille auf das "sitzpodest" hockt und, geschuldet an der dunkelheit oder trunkenheit, danebenpisst oder kackt.

wenn also nicht alle an nur an sich denken würden, die scheiss chemi-klos mehr beleuchtet würden und der reinigungsservice/das Fusion-personal alle 3h mal rumläuft und sich den zustand der klos anschauen würde, ggf. so dieses und jenes bis zur nächsten reinigung einfach verschliesst, damit nix überläuft etc. ... dann würde man das vielleicht verbessern können.

und natürlich müssen mehr klos her ... doppelt so viele und ich glaube das ganze wird schon ein wenig appetitlicher!

Дружба!

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