Drogenhunde und Kontrollen

Tranceport
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Re: Drogenhunde und Kontrollen

Beitrag von Tranceport »

F.D.I.O. hat geschrieben: Fr 23. Feb 2024, 19:52 Also Gras darf wohl, zumindest für alle Beifahrer und Nutzer der Öffis, eingepackt werden.
Du weißt aber schon, daß Führerscheininhaber auch dann Probleme bekommen können, wenn sich ein regelmäßiger Drogenkonsum erwarten läßt ? Z. B. Läßt das Mitführen darauf schließen auch wenn nicht gefahren wird.? STICHWORT Drogenscreening
F.D.I.O.
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Re: Drogenhunde und Kontrollen

Beitrag von F.D.I.O. »

Tranceport hat geschrieben: Fr 23. Feb 2024, 23:27 Du weißt aber schon, daß Führerscheininhaber auch dann Probleme bekommen können, wenn sich ein regelmäßiger Drogenkonsum erwarten läßt ? Z. B. Läßt das Mitführen darauf schließen auch wenn nicht gefahren wird.? STICHWORT Drogenscreening
Das trifft aber nicht auf Gras zu und dass schon seit über 20 Jahren. Bei allen anderen Drogen stimmt das natürlich. Und nun nach der Legalisierung schon mal gar nicht. Was du schreibst trifft im Grunde auch auf Alkohol zu, rein rechtlich gesehen. Trotzdem braucht niemand Angst haben, nen Kasten Bier mitzuführen.
zähnchen
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Re: Drogenhunde und Kontrollen

Beitrag von zähnchen »

F.D.I.O. hat geschrieben: Sa 24. Feb 2024, 08:01
Tranceport hat geschrieben: Fr 23. Feb 2024, 23:27 Du weißt aber schon, daß Führerscheininhaber auch dann Probleme bekommen können, wenn sich ein regelmäßiger Drogenkonsum erwarten läßt ? Z. B. Läßt das Mitführen darauf schließen auch wenn nicht gefahren wird.? STICHWORT Drogenscreening
Das trifft aber nicht auf Gras zu und dass schon seit über 20 Jahren. Bei allen anderen Drogen stimmt das natürlich. Und nun nach der Legalisierung schon mal gar nicht. Was du schreibst trifft im Grunde auch auf Alkohol zu, rein rechtlich gesehen. Trotzdem braucht niemand Angst haben, nen Kasten Bier mitzuführen.
Nicht ganz richtig. Du darfst nach der Legalisierung 25 gr Grass mit dir führen als Eigenbedarf.
Der Besitz ist dann legal.
Wenn du aber selbst, als Beifahrer diese Menge mitführst, und du hast ein Führerschein geht eine Meldung an deine zuständige Führerscheinstelle.
Denn es lässt auf regelmäßigen Drogenkonsum schließen. Und es kann angeordnet werden, eine Überprüfung ob du den Konsum und das Führen eines PKW trennen kannst.
Fahrservice zur Fusion 01625209124 :shock: :o :D
Seit 12 Jahren für Euch da ... ;)
https://forum.kulturkosmos.de/viewtopic ... 35&t=24616. 8-) 8-)
F.D.I.O.
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Re: Drogenhunde und Kontrollen

Beitrag von F.D.I.O. »

zähnchen hat geschrieben: Sa 24. Feb 2024, 19:59 Nicht ganz richtig. Du darfst nach der Legalisierung 25 gr Grass mit dir führen als Eigenbedarf.
Der Besitz ist dann legal.
Wenn du aber selbst, als Beifahrer diese Menge mitführst, und du hast ein Führerschein geht eine Meldung an deine zuständige Führerscheinstelle.
Denn es lässt auf regelmäßigen Drogenkonsum schließen. Und es kann angeordnet werden, eine Überprüfung ob du den Konsum und das Führen eines PKW trennen kannst.
Was hat sich am Urteil 1 BvR 2062/96 vom Bundesverfassungsgericht geändert? Mir hat dieses Urteil im Jahre 2002 den Führerschein gerettet. Also der bloße Besitz hat nicht gereicht, um ne MPU anzuordnen.
Und wie gesagt, nach deiner Argumentation könnte die Polente auch den Kasten Bier an die Behörde melden. Auch ein Alki kann Konsum und Führen des PKWs nicht trennen.
Naja, es ist ja jeder alt genug. Ich nehme sorgenfrei was mit.
Und nun noch ne was wäre wenn Annahme... jedem Kiffer würde dann der Führerschein entzogen, dann bricht die deutsche Wirtschaft zusammen. Dies wird nicht passieren.
habib
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Re: Drogenhunde und Kontrollen

Beitrag von habib »

Die Hunde sind echt süß und riechen nichts, zumindest bei uns. (paar grams)
Desenchantee
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Re: Drogenhunde und Kontrollen

Beitrag von Desenchantee »

F.D.I.O. hat geschrieben: So 25. Feb 2024, 00:13
zähnchen hat geschrieben: Sa 24. Feb 2024, 19:59 Nicht ganz richtig. Du darfst nach der Legalisierung 25 gr Grass mit dir führen als Eigenbedarf.
Der Besitz ist dann legal.
Wenn du aber selbst, als Beifahrer diese Menge mitführst, und du hast ein Führerschein geht eine Meldung an deine zuständige Führerscheinstelle.
Denn es lässt auf regelmäßigen Drogenkonsum schließen. Und es kann angeordnet werden, eine Überprüfung ob du den Konsum und das Führen eines PKW trennen kannst.
Was hat sich am Urteil 1 BvR 2062/96 vom Bundesverfassungsgericht geändert? Mir hat dieses Urteil im Jahre 2002 den Führerschein gerettet. Also der bloße Besitz hat nicht gereicht, um ne MPU anzuordnen.
Und wie gesagt, nach deiner Argumentation könnte die Polente auch den Kasten Bier an die Behörde melden. Auch ein Alki kann Konsum und Führen des PKWs nicht trennen.
Naja, es ist ja jeder alt genug. Ich nehme sorgenfrei was mit.
Und nun noch ne was wäre wenn Annahme... jedem Kiffer würde dann der Führerschein entzogen, dann bricht die deutsche Wirtschaft zusammen. Dies wird nicht passieren.
theoretisch können die Cops alles zur Führerscheinstelle melden, Alkohol, Krankheit, seltsames Verhalten. Praktisch ist es bei Besitz Btm doch eher die Ausnahme. Zumindestens MV / Brandenburg. Das war bisher so und wird ab 1. April nicht anders sein. Da gäbe es ja wirklich nichts anderes mehr zu tun, richtig
sinusc12
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Re: Drogenhunde und Kontrollen

Beitrag von sinusc12 »

am 22.3. wissen wir erst mehr … für den Fall der Legalisierung ändert sich einiges aber nicht alles ;-)

besitzen darfst Du dann 25 g aber nicht unter THC fahren … so lange der Test negativ ist, ist alles gut … Problem wird sein , dass der Grenzwert noch so niedrig ist, dass ein Konsum 7 Tage früher noch zu einem Ausschlagen fest Tests kommen kann … und zur Sicherheit 6 Wochen vorher nicht mehr konsumieren … ist auch nicht real bei Eigenbedarf von 25g für Do bis Di 😂😂😂
Nico3000
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Re: Drogenhunde und Kontrollen

Beitrag von Nico3000 »

Falls THC im Blut festgestellt wird, kann anhand von den aktiven, passiven Werten mit einer „huestis Formel“ der letzte Konsumzeitpunkt ungefähr abgeschätzt werden.

Meine Vermutung ist dass Menschen bei denen der Urintest positiv reagiert 24 Stunden der Führerschein entzogen wird, Blut entnommen wird und dann anhand der Formel festgestellt wird, ob sie außerhalb des Rauschzeitraumes von Cannabis sind.

Und ,die Führerscheinstelle kann mal eine Untersuchung anordnen… im fev anlage 4 steht es. 25 g Cannabis oder, meines achtens, ein Kasten Bier könnten schon reichen für eine Anordnung. Leider ist man da soweit ich weiß in der Bringschuld.

Kenne da wenn mit quasi persönlicher Erfahrung vor Gericht ..,xD


Es ja arbeiten nur Menschen mit Verstand, Anstand und Respekt gegenüber der Menschenwürde in den Führerscheinstellen…. Also, ich würde mir da keine Sorgen machen.
LuxFrosch
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Re: Drogenhunde und Kontrollen

Beitrag von LuxFrosch »

Nur ums hier auch nochmal erwähnt zu haben:

Wenn ihr kontrolliert werdet, dann verweigert unbedingt den Urintest! Nur ein Bluttest kann angeordnet werden, welchen ihr dann nicht verweigern könnt. Dieser Test ist dann auch viel genauer.
Ein Urintest ist ziemlich häufig einfach falsch-positiv und es gibt auch bei der Fusion genug Fälle von Besuchern, die dachten sie wären ja komplett nüchtern und haben deswegen gepinkelt, doch ein falsch-positiver Urintest hat Ihnen dann einiges an Nerven gekostet. Erst der negative Bluttest Monate später hat sie dann immer entlastet.
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