Keine Frage, dass man bei dem Thema die Kirche im Dorf lassen sollte und gegen ein Regenbogenfoto hat bestimmt auch niemand was. Aber wenn Leute klar erkennbar und in Großaufnahme auf dem floor abgefilmt werden und so eine Aufnahme unter eigenem Namen auf fb/insta/etc. veröffentlicht wird, ist das eine ganz andere Größenordnung. Und dann muss die betreffende Person ganz einfach damit rechnen, in der selben Öffentlichkeit ordentlich Gegenwind zu bekommen. Schließlich hat er/sie zuerst eine ganze Menge Leute in die Öffentlichkeit gezerrt, ohne deren Einverständnis, von ihnen unwissentlich, ungewollt und unter Missachtung der überall sichtbaren "No photos on the dancefloor"-policy. Würde mich nicht wundern, wenn diese Tafeln sogar auf diversen Aufnahmen sichtbar sind.
Es ist auch kein Vergleich mit den Veröffentlichungen vom Kuko, wo die Bilder idR. stark verfremdet und abstrahiert werden so dass keine Person mehr individuell erkennbar ist.
Wie würdest du selbst mit einem solchen Fall umgehen? Auf sich beruhen lassen und n bisschen "Du du du..."?
Ich finde in manchen Fällen darf man jmd durchaus auch mal ein bisschen nachdrücklicher auf sein offensichtliches Fehlverhalten gegenüber anerkannten Regeln und vor allem gegenüber seinen Mitmenschen aufmerksam machen. Und das ohne gleich als "Denunziant" und "Fusion-Polizei" betitelt zu werden.
Und trotz allen Meinungsunterschieden und Gefühlswallungen bei dem Thema: am Ende Peace
