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Re: Nur Akademiker auf der Fusion?!

Verfasst: Sa 30. Mai 2026, 03:39
von JuV
trashoras hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 21:43 Eigentlich wollte ich hier was Kluges zu Diversität und subjektivem Erleben schreiben aber der thread is mir echt zu salty. Oder wie eine Kollegin von mir sagen würde: too much toxic small dick energy.
Ich bitte drum! Das Kluge sollte sich nicht so schnell einschüchtern lassen.

Re: Nur Akademiker auf der Fusion?!

Verfasst: Sa 30. Mai 2026, 03:46
von JuV
tiroler hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 13:56
Sturmenator hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 13:45
charno hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 12:57 I think it's a misunderstanding, the OP is just asking why, and questioning if the (possible) overrepresentation of academics is a problem.
based on what? own opinions? i mean nobody is wearing a academic shield. and I read something like to we need to do something against it? what do you mean with this? exclude academic people? I just try to understand what the academic problem is… the topic ‘Rechts auf fusion’ I do understand better and there is no place for it at fusion.
I think it’s legitimate asking if others also perceive a lack of diversity in educational backgrounds of the guests.

IMO we should always strive for more diversity, and the first step in doing that is recognizing a lack of diversity.

Diversity enhances creativity. It encourages the search for novel information and perspectives, it improves social cohesion. I really don’t understand why you are feeling so attacked by OPs post
Darum geht es mir im OP am ehesten: persönlich wahrgenommene Diversität und die eventuellen Folgen seines Fehlens für die Fusion.

Danke allen schon zu dem Thema sachdienlichen Kommentaren!

Re: Nur Akademiker auf der Fusion?!

Verfasst: Sa 30. Mai 2026, 08:38
von Sturmenator
mfgpatrick hat geschrieben: Sa 30. Mai 2026, 00:36
Sturmenator hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 19:20
ZeroZero hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 17:49

LOL, you're just trolling?!
no, Artificially trying to steer the crowd's demographics based on something as elusive as education would just be another form of gatekeeping. It goes against everything the festival stands for. The true magic of Fusion is that a carpenter, a freelancer, a nurse, and a professor can all be dancing next to each other on the Turmbühne, and those daytime titles don't matter at all.

Let's just keep the dancefloor open to everyone and focus on the shared vibe instead of people's resumes! Only exclude people that speak on a high pitch volume on the dancefloor

Love!

or is my german so bad that you’re talking about something totally different?
Mate, your tone in most replies is extremely obnoxious, I think this is what bothers most. You could have just started with asking if you did understand everything the right way. Instead you‘re impolite and salty from the first reply on. Sorry if it‘s not your day, theres no malicious intent from OP and nobody deserves to be talked to like that. Let us just enjoy fusion together.

LOVE!
mate,

you should read point 3: is it ok? should we do something about it?

Somewhere around 1930 it also started with the same (no malicious) question about specific people who did not fit a specific bubble.

that’s why my tone and it scares me a bit that many find this a legit question…

Re: Nur Akademiker auf der Fusion?!

Verfasst: Sa 30. Mai 2026, 09:30
von robschi
If you understand OP's question as a call to exclude people based on class background rather than for inclusion it tells more about you than OP, Sturmenator.

And btw, comparing a question about social diversity with Nazi Germany? What the fuck...

Re: Nur Akademiker auf der Fusion?!

Verfasst: Sa 30. Mai 2026, 09:43
von Sturmenator
robschi hat geschrieben: Sa 30. Mai 2026, 09:30 If you understand OP's question as a call to exclude people based on class background rather than for inclusion it tells more about you than OP, Sturmenator.

And btw, comparing a question about social diversity with Nazi Germany? What the fuck...
you also mention to exclude, it should not matter which background you have.

Re: Nur Akademiker auf der Fusion?!

Verfasst: Sa 30. Mai 2026, 09:44
von charno
trashoras hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 21:43 Eigentlich wollte ich hier was Kluges zu Diversität und subjektivem Erleben schreiben aber der thread is mir echt zu salty. Oder wie eine Kollegin von mir sagen würde: too much toxic small dick energy.
Spätestens mit dem Nazi-Vergleich wurde der Thread ja wirklich in einen toxischen Sumpf umgebaut, darum erlaub ich mir hier ein kleines Off-Topic: Die meisten Menschen mit kleinem Penis sind nette Leute, die meisten Arschlöcher sind unabhängig von Penisbesitz und -grösse Arschlöcher. Small dick shaming ist body shaming in einer Form, die leider auch in linken Räumen noch oft vorkommt.

Zur Ausgangsfrage: In unserer Gruppe sinds tatsächlich 5 von 7 Leute mit Bachelor oder Master, und zumindest eine hat vor einen Bachelor zu machen. Das ist halt mein persönliches Umfeld. Auch hier im Forum wirds wohl viele Bürostuhlpupser geben, da die Leute im Handwerk, Spital oder wo auch immer schwieriger Arbeitszeitbetrug im Internet begehen können. Und in den Büros gibts wohl mehr Leute mit akademischem Hintergrund. Und die sind tendentiell wiederum in akademischen Bubbles unterwegs. Von dem her ist da sicher viel confirmation bias dabei.

Re: Nur Akademiker auf der Fusion?!

Verfasst: Sa 30. Mai 2026, 12:34
von 25thYoon
trashoras hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 21:43 Eigentlich wollte ich hier was Kluges zu Diversität und subjektivem Erleben schreiben aber der thread is mir echt zu salty. Oder wie eine Kollegin von mir sagen würde: too much toxic small dick energy.
Ziemlich sexistisch, Menschen mit kleinem Penis können nichts dafür, deswegen sollte man das nicht in einem negativen Kontext verwenden.

Re: Nur Akademiker auf der Fusion?!

Verfasst: Sa 30. Mai 2026, 20:26
von trashoras
25thYoon hat geschrieben: Sa 30. Mai 2026, 12:34
trashoras hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 21:43 Eigentlich wollte ich hier was Kluges zu Diversität und subjektivem Erleben schreiben aber der thread is mir echt zu salty. Oder wie eine Kollegin von mir sagen würde: too much toxic small dick energy.
Ziemlich sexistisch, Menschen mit kleinem Penis können nichts dafür, deswegen sollte man das nicht in einem negativen Kontext verwenden.
Du hast vollkommen Recht. Einen Zusammenhang zwischen einem körperlichen Merkmal und einem subjektiv negativ erlebtem Verhalten herzustellen war von mir nicht in Ordnung.

Re: Nur Akademiker auf der Fusion?!

Verfasst: Sa 30. Mai 2026, 20:31
von iliailitsch
Ich verstehe gar nicht warum ihr euch so beharkt. Chillt doch mal euer Leben und packt den Puller ein jetzte. In einem Monat ist Fusion, das ist doch wohl ein fetter Grund sich zu freuen. Vielleicht probiert ihr mal aufeinander zuzugehen, und dem jeweils anderen etwas zugestehen, auch wenn man dann einen Widerspruch aufmacht oder ein Problem feststellt , kann man sich doch freuen das man was erkannt hat, den die Welt besteht nun mal in dieser Gesellschaftsform aus Problemen aka Widersprüchen.

Die Ausgangsfrage zielte darauf ab, das dem Spektrum der Linken die Arbeiter:innen entgleiten, weil diese nur noch aus Akademiker:innen besteht, und was wir dagegen tun können, auf dem Leuchtturm der Linken aka die Fusion, wobei eben vorgeschlagen wurde, irgendwie – so verstehe ich das – mehr Arbeiter:innen irgendwie einzubeziehen, sichtbarer zu machen, wobei unter Arbeiter:innen eben Handarbeiter:innen verstanden wurden, welche irgendwie im Gegensatz zu Akademiker:innen stehen.

Jetzt sagt die eine Seite, was macht es für einen Sinn die arbeitsteilige hochspezialisierte Dienstleistungsgesellschaft ( was übrignds der Grund ist warum es so viele Akademiker:innen gibt) auf der Fusion zu reproduzieren. Ist doch ein guter Punkt, kann man doch drauf antworten. Würde nur Sinn machen, wenn es gut ist. Und da gibt es eben erhebliche Probleme. Zunächst mal haben wir überhaupt nicht darüber entschieden, dass es diese Arbeitsteilung gibt, sondern sie wird uns vorgeschrieben, von der Gesellschaft in der wir leben. Ist also wenig demokratisch abgelaufen die Einteilung, und spricht daher dagegen, dass man das übernimmt. Daneben verschleiert diese Arbeitsteilung das wir alle in einem Boot sitzen – ob Handarbeiter:in oder Akademiker:in – alle müssen ihr Leben lang also bis zum 70ten Lebensjahr Lohnarbeit betreiben – ok beim Anfang gibt es Unterschiede Real- und Hauptschullabschluss vom 16 oder 18 Lebensjahr an und Akademiker;innen vom 25 oder 30 Lebensjahr an, aber alle müssen ihr Leben buffen. In diesem Sinne verdeckt die Einteilung in Akademiker:innen vs Handarbeiter:in diesen Punkt das wir alle Lohnarbeiter:innen sind, macht also nichts SICHTBARER ( awarness) sondern deckt diesen Punkt eher zu . Spricht also auch gegen die Übernahme dieser Einteilung. Ein weiterer Punkt der gegen die Einteilung spricht ist, das sie entfremdetes entmenschlichtes Arbeitsverhältnis ausdrückt, da der Mensch nunmal denken und handeln kann, sollte er nicht auf eines festgelegt sein – hat ich in meinem anderen Post ausgeführt. Widerspricht also einem bestimmten emanzipativen Menschenbild, spricht also auch gegen die Übernahme dieser Einteilung.

Auf der anderen Seite – das ist glaub ich der Ausgangspost - gibt es nun mal diese Arbeitsteilung zwischen Hand- und Kopfarbeit, und da gibt es auch ein klares Herrschaftsverhältnis von Kopfarbeiter:innen gegenüber Handarbeiter:innen ( hatte ich in meinem letzten Post ausgeführt), also muss man sich doch damit irgendwie auseinandersetzen, und die Handarbeiter:innen sichtbarer ( awarness) machen. UND JETZT BRECHE ICH MAL EINE LANZE FÜR DIE FUSION, AUFGEPASST. Ich kenne überhaupt gar keine Veranstaltung auf dieser Welt, welche sich so sehr mit diesem Thema auseinandersetzt, und zwar auf der praktischen, wirklichen Ebene wie die Fusion. Das fängt schon damit an das alle handarbeiter:innen, welche die Fusion ermöglichen und das sind tausende, dort nicht für Lohn sondern Soli arbeiten – und sehr wahrscheinlich sind viele davon Akademiker:innen-, und diese Handarbeit auch überall sichtbar ist, da es keine klare Trennung von den Besucher:innen der Fusion und den dort Arbeitenden gibt. Ja die dort Arbeitenden sind gleichzeitig zu tausenden Besucherinnen, und auch andersherum, über das Supportsystem kann jeder Besucher auch dort arbeiten – und das ist in der Regel Handarbeit. Will man die Handarbeit auf der Fusion sichtbarer machen, dann sollte man die Fusion also auf Solibasis – gegen Eintritt unterstützen, oder sich ganz einfach bedanken, und lieber einmal zu oft als einmal zu wenig zu den dort Arbeitenden sagen, wie cool es ist was sie hier immer wieder auf die Beine stellen. Auf der anderen Seite würde ich mich natürlich auch über mehr Vorträge und workshops freuen, die sich mit dem Thema emanzipatives, menschliches Arbeiten Was ist das ? oder Was bedeutet Arbeit im Kapitalismus ? auseinandersetzen. Denn wie gesagt auch die Handarbeiter:innen sollen zu Kopfarbeiter:innen werden, sprich sich bilden und sich über ihre Lage aufklären. Ich glaub das reicht erstmal.

Ach und noch was, um die Handarbeiter:innen und Kopfarbeiter:innen in das Spektrum der Linken zurückzuholen, sollte man Aufrüstung, Militarisierung, Kriegsvorbereitung und sozialen Kahlschlag in einen klaren Zusammenhang bringen, ansonsten sieht es in Zukunft wohl eher recht braun aus in schland.

„Es gibt keinen Weg zum Frieden, den Frieden ist der Weg“ Mahatma Ghandi