Ich finde, nach über 80 Beiträgen ist eigentlich ziemlich klar geworden, dass die meisten kein Verbot wollen.
Es gibt Menschen, die auf dem Dancefloor komplett in der Musik aufgehen möchten. Und es gibt Menschen, für die Begegnungen, Gespräche oder Flirten genauso zur Fusion gehören. Beides ist völlig legitim.
Vielleicht geht es am Ende einfach um gegenseitige Rücksicht.
Ein kurzes Gespräch mit Freund:innen oder jemandem, den man gerade getroffen hat, gehört natürlich dazu. Woran sich viele stören, sind eher längere und laute Unterhaltungen mitten auf dem Dancefloor, bei denen die Musik irgendwann nur noch Hintergrund ist.
Deshalb fand ich den Vorschlag aus dem Thread eigentlich am passendsten: “Less talking, more dancing.” Nicht als Regel, sondern eher als Erinnerung.
Wer länger quatschen möchte, findet auf der Fusion unzählige schöne Orte dafür. Und wer gerade einfach tanzen und in der Musik versinken möchte, hat auf dem Dancefloor den Raum dafür.
Genauso sollten aber auch die Menschen, die sich am Reden stören, im Hinterkopf behalten, dass ein Festival eben auch ein sozialer Ort ist. Es wird immer Gespräche geben – und das ist auch völlig okay.
Ich glaube, wenn beide Seiten nur ein kleines Stück aufeinander zugehen, wäre das Thema eigentlich schon gelöst. Ein bisschen mehr Awareness, ein bisschen mehr Rücksicht – und alle bekommen das, weshalb sie zur Fusion kommen.
Dann braucht es weder Verbote noch endlose Diskussionen.
Deswegen kein „no talking“ sondern „less talking - more dancing“
