von iliailitsch » So 13. Sep 2026, 17:15
Mhm, wie ist das Stück den ausgegangen, würde mich mal interessieren ? Denn wenn man die Ambivalenz so darstellt, kann es leicht passieren, das man zwischenstaatliche Kriege rechtfertigt, anstatt sie zu kritisieren, weil die Begründung von zwischenstaatlichen Kriegen - ein humanerer Staat kämpft gegen einen inhumanen Staat - so alt ist wie der Krieg selbst. Schon vor 2500 Jahren - im Weltkrieg der Antike ( Peleponesischer Krieg) - denn Athen gegen Sparta führte - hat man den Krieg damit gerechtfertigt, man müsse die Demokratie gegen die Tyrannis verteidigen. Danach haben dann die Römer, die Christen, auch der Islam, und dann die Europäer mit exakt dieser Begründung - sie müssten die Zivilisation zu den Barbaren bringen - nacheinander die ganze Welt kolonialisiert. Daher bin ich erstmal skeptisch, ob der Widerspruch / Ambivalenz ( wenn es den einer ist - siehe oben), so richtig aufgemacht ist. Denn anders wäre es wiederum, wenn die der Widerspruch so aufgemacht ist, das auch vermeintlich liberale oder humanere Staaten den Menschen diktatorisch zum Krieg / Dienst an der Waffe = töten von anderen Menschen zwingen - d.h. zu inhumanen Handlungen, das wäre dann glaub ich ein antimilitaristischer Widerspruch - Denn ist ein Staat human, der die Menschen zu inhumane Handlungen zwingt ? Aber ich habe das Stück ja nicht gesehen, werde ich aber nachholen, sobald sich mir die gelegenheit bietet. Danke für den Hinweis und Schönen Sonntag
Mhm, wie ist das Stück den ausgegangen, würde mich mal interessieren ? Denn wenn man die Ambivalenz so darstellt, kann es leicht passieren, das man zwischenstaatliche Kriege rechtfertigt, anstatt sie zu kritisieren, weil die Begründung von zwischenstaatlichen Kriegen - ein humanerer Staat kämpft gegen einen inhumanen Staat - so alt ist wie der Krieg selbst. Schon vor 2500 Jahren - im Weltkrieg der Antike ( Peleponesischer Krieg) - denn Athen gegen Sparta führte - hat man den Krieg damit gerechtfertigt, man müsse die Demokratie gegen die Tyrannis verteidigen. Danach haben dann die Römer, die Christen, auch der Islam, und dann die Europäer mit exakt dieser Begründung - sie müssten die Zivilisation zu den Barbaren bringen - nacheinander die ganze Welt kolonialisiert. Daher bin ich erstmal skeptisch, ob der Widerspruch / Ambivalenz ( wenn es den einer ist - siehe oben), so richtig aufgemacht ist. Denn anders wäre es wiederum, wenn die der Widerspruch so aufgemacht ist, das auch vermeintlich liberale oder humanere Staaten den Menschen diktatorisch zum Krieg / Dienst an der Waffe = töten von anderen Menschen zwingen - d.h. zu inhumanen Handlungen, das wäre dann glaub ich ein antimilitaristischer Widerspruch - Denn ist ein Staat human, der die Menschen zu inhumane Handlungen zwingt ? Aber ich habe das Stück ja nicht gesehen, werde ich aber nachholen, sobald sich mir die gelegenheit bietet. Danke für den Hinweis und Schönen Sonntag