für die Liebe
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Zuletzt geändert von since2005 am So 7. Jun 2026, 23:39, insgesamt 1-mal geändert.
Re: eine politische Fusion für das Leben in Europa, gegen RUS
EDIT: Vorher war da was unhingedes als antwort auf einen unhinged post
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Re: für die Liebe
Care to elaborate on that?
It's not about making the world a better place; it's about making ourselves better persons. The rest comes naturally.
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Re: für die Liebe
It was a euro-nationalist anti-russian post, more or less conserviative-liberal political viewpoints with "we have to protect OUR european love", with the call to bring this view to the dancefloors. I was mentioning the great work of OUR frontex and our grandfathers to troll back.
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Re: für die Liebe
charno hat geschrieben: Di 9. Jun 2026, 16:45 It was a euro-nationalist anti-russian post, more or less conserviative-liberal political viewpoints with "we have to protect OUR european love", with the call to bring this view to the dancefloors. I was mentioning the great work of OUR frontex and our grandfathers to troll back.
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LaraLara93
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Re: für die Liebe
well being anti russia should be common sense with that fascist Putin slaughtering ukrainians for now more then 4years ...charno hat geschrieben: Di 9. Jun 2026, 16:45 It was a euro-nationalist anti-russian post, more or less conserviative-liberal political viewpoints with "we have to protect OUR european love", with the call to bring this view to the dancefloors. I was mentioning the great work of OUR frontex and our grandfathers to troll back.
Re: für die Liebe
Es gibt halt einen Unterschied, ob man gegen den russischen Angriffskrieg und die politische Führung Russlands ist, oder ob davon gesprochen wird dass das Design der Fusion umgebaut werden muss, um die Anlehnung an die "russische Kultur" (ist ja eigentlich mehr eine Sovietnostalgie-Ästhetik, und auch die Ukraine war in der Sovietunion und verwendet kyrillische Schriftzeichen) zu zerstören. Dann darauf verweisen, dass das nötig ist, dass wir in Europa liebe verbreiten können. Also halt "unser gutes Volk gegen ihre Barbarei, die Barbarei gehört zerstört, damit wir in frieden lieben können". Wie gesagt, es war eine unhinged Antwort auf unhinged Post 
Edit: Wenn den ukrainischen Statistiken geglaubt wird (im Krieg gibts von jeder Seite her Propaganda), dann starben einiges mehr an Soldaten, die auf russischer Seite kämpfen mussten. Viele davon aus Nordkorea, oder aus afrikanischen Ländern mit falschen Versprechen angelockt, aus Gefangenenlagern zwanngsrekrutiert etc... Auch diese gestorbenen Soldaten sind Opfer des russischen Angriffskriegs, im Krieg sterben nie die politisch verantwortlichen. Friede den Hütten, Krieg den Palästen, fuck the war und so, blabla
Edit: Wenn den ukrainischen Statistiken geglaubt wird (im Krieg gibts von jeder Seite her Propaganda), dann starben einiges mehr an Soldaten, die auf russischer Seite kämpfen mussten. Viele davon aus Nordkorea, oder aus afrikanischen Ländern mit falschen Versprechen angelockt, aus Gefangenenlagern zwanngsrekrutiert etc... Auch diese gestorbenen Soldaten sind Opfer des russischen Angriffskriegs, im Krieg sterben nie die politisch verantwortlichen. Friede den Hütten, Krieg den Palästen, fuck the war und so, blabla
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LaraLara93
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Re: für die Liebe
Ja gut, mit dem Kontext ergibt das deutlich mehr Sinn. Dem grundsätzlichen Punkt stimme ich zu.charno hat geschrieben: Di 9. Jun 2026, 17:21 Es gibt halt einen Unterschied, ob man gegen den russischen Angriffskrieg und die politische Führung Russlands ist, oder ob davon gesprochen wird dass das Design der Fusion umgebaut werden muss, um die Anlehnung an die "russische Kultur" (ist ja eigentlich mehr eine Sovietnostalgie-Ästhetik, und auch die Ukraine war in der Sovietunion und verwendet kyrillische Schriftzeichen) zu zerstören. Dann darauf verweisen, dass das nötig ist, dass wir in Europa liebe verbreiten können. Also halt "unser gutes Volk gegen ihre Barbarei, die Barbarei gehört zerstört, damit wir in frieden lieben können". Wie gesagt, es war eine unhinged Antwort auf unhinged Post
Edit: Wenn den ukrainischen Statistiken geglaubt wird (im Krieg gibts von jeder Seite her Propaganda), dann starben einiges mehr an Soldaten, die auf russischer Seite kämpfen mussten. Viele davon aus Nordkorea, oder aus afrikanischen Ländern mit falschen Versprechen angelockt, aus Gefangenenlagern zwanngsrekrutiert etc... Auch diese gestorbenen Soldaten sind Opfer des russischen Angriffskriegs, im Krieg sterben nie die politisch verantwortlichen. Friede den Hütten, Krieg den Palästen, fuck the war und so, blabla
Bei den aus anderen Ländern für die russische Armee angeworbenen Kämpfern hält sich mein Mitleid allerdings stark in Grenzen. Von Zwangsrekrutierung kann man dort in den meisten Fällen nicht sprechen. Die Leute wussten zumindest grob, worauf sie sich einlassen: für Geld, persönliche Vorteile oder die Aussicht auf Freiheit aus dem Gefängnis in einen Angriffskrieg zu ziehen und dabei andere Menschen zu töten.
Dass die Motive unterschiedlich sind, ändert für mich wenig daran. Weder finanzielle Anreize noch die Möglichkeit, einer Haftstrafe zu entgehen, sind aus meiner Sicht besonders nachvollziehbare oder ehrenwerte Gründe, sich daran zu beteiligen.
Re: für die Liebe
Naja, egal woher die Soldaten kommen, die meisten im direkten Fronteinsatz sind nicht freiwillig zur Armee gekommen, ausser einigen Batallionen von Freiwilligen "Frontschweinen" auf beiden Seiten. Die meisten freiwilligen Soldaten haben längere, bessere und vor allem teurere Ausbildungen an teurerem Gerät und werden nicht als Kanonenfutter verheizt, das wäre nicht effizient. Nichtsdestotrotz sind natürlich die freiwilligen Soldaten zentral für die Kriegsführung, aber haben duetlich höhere Überlebenschancen als die unfreiwilligen.
Sowohl in Russland gab als auch in der Ukraine gibts eine Mobilmachung, in der Menschen für den Kriegseinsatz zwangsweise eingezogen wurden, die entweder Reservisten waren oder noch gar nicht im Militärdienst. Für die russische Armee wurden auch Ukrainer aus den besetzten Gebieten zwangsrekrutiert, oder Ausländer die in Russland leben (https://de.wikipedia.org/wiki/Mobilmach ... C3%A4ndern). Die Kenianer werden mit Fake-Jobs angelockt (https://www.tagesschau.de/ausland/afrik ... g-100.html). Dass die Nordkoreaner nicht selbst entscheiden, an die Front zu gehen, muss wohl nicht weiter ausgeführt werden.
Als linke müssen wir aufpassen, in diesem (von Russland eskalierten) Krieg zwischen dem europäischen und dem russischen Machtblock nicht die Bevölkerungen und Soldaten, die in diesem Krieg aufgerieben werden, gegeneinander aufwiegen und ausspielen. Wir sollten auch nicht für einen der beiden Machtblöcke position beziehen nur weil wir zufällig hier wohnen, sondern uns gegen den Krieg, gegen die dahinterstehende agressions- und machtpolitik (von beiden Seiten), gegen die Eskalation von Machtansprüchen mit militärischen Mitteln (neben Russland in der Ukraine zum Beispiel auch die USA im Iran, Venezuela, Kuba, Golf von Mexiko etc., dem Genozid im Sudan, und mit der ganzen Nahostscheisse beginn ich mal gar nicht) stellen.
Damit dann wieder der Bogen zum Ursprungspost: Zum Widerstand gegen den Krieg gehört eben auch der Kampf gegen die kulturelle, industrielle und militärische Aufrüstung überall (für uns Europäer*innen praktischerweise primär in Europa), und damit auch gegen die Spaltung der Völker anhand von Nationen oder Machtblöcken.
PS: Wenn ich von Soldaten schreibe ist das absichtlich in der männlichen Form gehalten, da Krieg immer noch eine sehr männliche Sache ist.
Sowohl in Russland gab als auch in der Ukraine gibts eine Mobilmachung, in der Menschen für den Kriegseinsatz zwangsweise eingezogen wurden, die entweder Reservisten waren oder noch gar nicht im Militärdienst. Für die russische Armee wurden auch Ukrainer aus den besetzten Gebieten zwangsrekrutiert, oder Ausländer die in Russland leben (https://de.wikipedia.org/wiki/Mobilmach ... C3%A4ndern). Die Kenianer werden mit Fake-Jobs angelockt (https://www.tagesschau.de/ausland/afrik ... g-100.html). Dass die Nordkoreaner nicht selbst entscheiden, an die Front zu gehen, muss wohl nicht weiter ausgeführt werden.
Als linke müssen wir aufpassen, in diesem (von Russland eskalierten) Krieg zwischen dem europäischen und dem russischen Machtblock nicht die Bevölkerungen und Soldaten, die in diesem Krieg aufgerieben werden, gegeneinander aufwiegen und ausspielen. Wir sollten auch nicht für einen der beiden Machtblöcke position beziehen nur weil wir zufällig hier wohnen, sondern uns gegen den Krieg, gegen die dahinterstehende agressions- und machtpolitik (von beiden Seiten), gegen die Eskalation von Machtansprüchen mit militärischen Mitteln (neben Russland in der Ukraine zum Beispiel auch die USA im Iran, Venezuela, Kuba, Golf von Mexiko etc., dem Genozid im Sudan, und mit der ganzen Nahostscheisse beginn ich mal gar nicht) stellen.
Damit dann wieder der Bogen zum Ursprungspost: Zum Widerstand gegen den Krieg gehört eben auch der Kampf gegen die kulturelle, industrielle und militärische Aufrüstung überall (für uns Europäer*innen praktischerweise primär in Europa), und damit auch gegen die Spaltung der Völker anhand von Nationen oder Machtblöcken.
PS: Wenn ich von Soldaten schreibe ist das absichtlich in der männlichen Form gehalten, da Krieg immer noch eine sehr männliche Sache ist.