Benehmen auf dem Zeltplatz
Verfasst: Di 30. Jun 2026, 14:11
Vorweg: Die Fusion war wieder einmal wunderschön und ich bin dankbar, dort gewesen sein zu dürfen. Und was ich hier beschreibe, hat das Festivalerleben an sich nicht geschmälert.
Mittwochnachmittag kam ich ins Ruhecamp und suchte nach einem Platz für ein 3-Personen und ein 1-Personen-Zelt. Die Person in dem kleineren Zelt war auf das größerer angewiesen, um darin Kleidung etc. lagern zu können. Das hat sich bewährt, ohne gleich ein größeres Zelt kaufen zu müssen. Leider kam die Person im kleineren Zelt später an, die Fläche dafür musste reserviert werden.
Ich fand eine Ecke am Rande eines Lagers aus mehreren Vans, Pavillons und Zelten, die zu einer großen Gruppe gehörten, fragte, ob dort Platz für beide Zelte sei und das wurde bejaht. Es würde noch ein Van kommen, aber wenn sie selbst etwas umparken, würde das gehen. Also baute ich auf, und wartete vor Ort ein paar Stunden auf das kleinere Zelt, um ansprechbar zu sein, falls doch wer anderes den Platz braucht. Reservieren finde ich schwierig und ich wäre bereit gewesen, mich nach einer anderen Lösung umzusehen, falls es notwendig gewesen wäre. Das war es nicht, niemand kam und fragte, ob der Platz frei sei. Wir bauten schließlich das kleinere Zelt auf und gingen auf das Gelände.
Als wir nachts (sehr glücklich) zurück kamen, war das kleinere Zelt verschwunden und es stand ein Van an seiner Stelle. Der andere wurde nicht umgeparkt, was genügend Platz gegeben hätte, um beide Autos abzustellen, stattdessen mussten wir das Zelt suchen und fanden es schließlich direkt neben einem Pavillon der Gruppe. Zum Glück waren alle persönliche Sachen da, nur ein paar Heringe waren verbogen und das Zelt schlecht aufgebaut, aber nicht kaputt.
Ab dann war das Zelten eher frostig, es gab halbgare Entschuldigungen, abschätzige Blicke mit Getuschel und in Sachen Lautstärke keine Rücksichtnahme. Vielleicht haben sich die Leute geschämt, vielleicht nicht, auf jeden Fall war's dann auf dem Festivalgelände noch sehr viel netter als eh schon.
Nun habe ich keine Ahnung, wie sich so etwas vermeiden ließe, die Leute sind ja schon "fertig erzogen" und ich wüsste nicht, welche Regeln helfen würden und wer sie durchsetzen sollte. Ich war vor Ort, habe gesprochen, dachte, es gäbe eine Lösung für alle und blieb da, um ansprechbar zu sein, geriet aber wohl einfach an schlechte Nachbar*innen.
Sollte es eine logistische Lösung geben, die so etwas verhindert, fällt sie mir nicht ein, aber vielleicht hat ja irgendwer Ideen. Meiner Meinung nach entsteht das Problem durch den Platzmangel, den Menschen mit großen Autos und opulenter Zeltplatzausstattung hervorrufen. Aber auch da gibt es sicher Leute, die z.B. auf den Hitzsechutz durch einen Pavillon angewiesen sind... Es ist kompliziert. Vielleicht hätte auch einfach nur Worthalten geholfen.
Jedenfalls wollte ich es loswerden, weil das Erlebnis in so einem krassen Gegensatz zur Fusion an sich stand.
Mittwochnachmittag kam ich ins Ruhecamp und suchte nach einem Platz für ein 3-Personen und ein 1-Personen-Zelt. Die Person in dem kleineren Zelt war auf das größerer angewiesen, um darin Kleidung etc. lagern zu können. Das hat sich bewährt, ohne gleich ein größeres Zelt kaufen zu müssen. Leider kam die Person im kleineren Zelt später an, die Fläche dafür musste reserviert werden.
Ich fand eine Ecke am Rande eines Lagers aus mehreren Vans, Pavillons und Zelten, die zu einer großen Gruppe gehörten, fragte, ob dort Platz für beide Zelte sei und das wurde bejaht. Es würde noch ein Van kommen, aber wenn sie selbst etwas umparken, würde das gehen. Also baute ich auf, und wartete vor Ort ein paar Stunden auf das kleinere Zelt, um ansprechbar zu sein, falls doch wer anderes den Platz braucht. Reservieren finde ich schwierig und ich wäre bereit gewesen, mich nach einer anderen Lösung umzusehen, falls es notwendig gewesen wäre. Das war es nicht, niemand kam und fragte, ob der Platz frei sei. Wir bauten schließlich das kleinere Zelt auf und gingen auf das Gelände.
Als wir nachts (sehr glücklich) zurück kamen, war das kleinere Zelt verschwunden und es stand ein Van an seiner Stelle. Der andere wurde nicht umgeparkt, was genügend Platz gegeben hätte, um beide Autos abzustellen, stattdessen mussten wir das Zelt suchen und fanden es schließlich direkt neben einem Pavillon der Gruppe. Zum Glück waren alle persönliche Sachen da, nur ein paar Heringe waren verbogen und das Zelt schlecht aufgebaut, aber nicht kaputt.
Ab dann war das Zelten eher frostig, es gab halbgare Entschuldigungen, abschätzige Blicke mit Getuschel und in Sachen Lautstärke keine Rücksichtnahme. Vielleicht haben sich die Leute geschämt, vielleicht nicht, auf jeden Fall war's dann auf dem Festivalgelände noch sehr viel netter als eh schon.
Nun habe ich keine Ahnung, wie sich so etwas vermeiden ließe, die Leute sind ja schon "fertig erzogen" und ich wüsste nicht, welche Regeln helfen würden und wer sie durchsetzen sollte. Ich war vor Ort, habe gesprochen, dachte, es gäbe eine Lösung für alle und blieb da, um ansprechbar zu sein, geriet aber wohl einfach an schlechte Nachbar*innen.
Sollte es eine logistische Lösung geben, die so etwas verhindert, fällt sie mir nicht ein, aber vielleicht hat ja irgendwer Ideen. Meiner Meinung nach entsteht das Problem durch den Platzmangel, den Menschen mit großen Autos und opulenter Zeltplatzausstattung hervorrufen. Aber auch da gibt es sicher Leute, die z.B. auf den Hitzsechutz durch einen Pavillon angewiesen sind... Es ist kompliziert. Vielleicht hätte auch einfach nur Worthalten geholfen.
Jedenfalls wollte ich es loswerden, weil das Erlebnis in so einem krassen Gegensatz zur Fusion an sich stand.